Hör gleich in die Podcast-Episode rein:
Befindet man sich in einem sog. Di-lemma ist das „Tetralemma“ eine gute Methode für Mediationen und Coachings, den Handlungsspielraum zu erweitern indem der festgefahrene Blick auf nur zwei Möglichkeiten, die sich scheinbar ausschließen geöffnet wird. Die logische Figur des Tetralemmas stammt ursprünglich aus Indien bzw. dem Buddhismus und wurde von Insa Sparrer und Varga von Kibéd für die systemische Strukturaufstellung adaptiert.
Vorgehensweise bei der Methode Tetralemma
- Auf große Karten/Blätter „A“ für „das Eine“ und „B“ für „das Andere“ schreiben
Das EINE ist die im Moment favorisierte Option, das ANDERE die tendenziell weniger favorisierte. Es macht auch nichts, wenn es keine Tendenz gibt. Das Dilemma ist dann deutlich, wenn ein spürbarer Verlust droht, wenn eine Entscheidung gefällt wird. Das macht unbeweglich. Hier hilft das Tetralemma „Licht ins Dunkel zu bringen“.
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