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Stärken-Steckbrief

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Stärken-Steckbrief

Kurzer Inhalt des Stärken-Steckbriefs

Es handelt sich um eine gute Teamaufgabe, um etwas Bewegung zu erreichen und Teams darauf zu lenken, was jeder Positives zum Team / Erfolg / Arbeit beiträgt. Statt Kritik zu äußern liegt der Fokus auf den Stärken, so wird eigene Wertschätzung des eigenen Könnens und auch das der Anderen gestärkt.

Ziele des Stärken-Steckbriefs

  • Eigene Stärken erkennen
  • Abgleich von Eigen- und Fremdbild
  • Stärken der anderen im Term erkennen – wer trägt was zum Gelingen bei?
  • Fokus auf das Positive, „Wir“-Gefühl stärken
  • Ziel: Teamarbeit stärken, gegenseitiger Einbezug

Herkunft: Weiterentwickelt aufgrund einer Methode, bei welcher jeder Teilnehmer für alle anderen auf Zettel schreibt, was er an Feedback geben möchte. Der „Steckbrief“ ist übersichtlicher und bezieht die Eigen- und Fremdsicht mit ein. Christine Breyer

Stärken-Steckbrief
Stärken-Steckbrief

Aufbau und Verfahren des Stärken-Steckbriefs

  • Geben Sie eine Erklärung vorab: Es geht nur darum, positive Eigenschaften / Stärken der anderen zu notieren
  • KEINE Kritik, auch keine versteckte, bspw. „Herr Maier ist ein kommunikativer Mensch, wenn er einen stressfreien/guten Tag hat“ Für jeden Mitarbeiter 1. „Steckbrief“ aufhängen, 2. Steckbrief für sich selbst.
  • Jedem MA unterschiedlich farbige Karten / Post-its / unterschiedliche Formen geben (damit später klar ist, wer was geschrieben hat, falls es Fragen gibt)
  • „Eigenen“ Steckbrief ausfüllen, wo sind meine Stärken?
  • Farbige Karten mit Stärken / an die Steckbriefe der anderen pinnen
  • Eigenen Steckbrief neben den des fremden hängen
  • Jeder darf abgleichen, wie sehen mich die anderen, was wusste ich, was war mir nicht so sichtbar. Auch: was sehen die anderen nicht
  • Abgleich in der Gruppe: Jeder stellt sich, alternativ einen Kollegen, vor. Was fällt auf, was überrascht
  • Freuen: jeder darf seinen Steckbrief natürlich mitnehmen
  • Zusammenfassende Runde: Wo sind die Stärken im Team, wo sind noch Potentiale.

Fragen die man sich stellen kann:

  • Was schätze ich an dem Kollegen besonders?
  • Womit unterstützt er mich?
  • Welche Eigenschaften halte ich für unser Team für besonders wertvoll?
  • Was fällt ihm/ihr leicht?
  • Wobei ist er/sie unentbehrlich / was macht er/sie da?

Optional (bei gutem Klima)

  • Wobei -glaube ich- hat der Kollege Potentiale?
  • Worin könnte er noch viel besser werden als er schon ist?

Tipp: Im Anschluss an den Stärken-Steckbrief: Die Gesprächsrunde weiterführen

  • Welche Stärken kann ich für die anderen einsetzen?
  • Von wem wünsche ich mir Unterstützung – weswegen / wobei?
  • Wenn Zeit ist, kann das Johari-Fenster eingefügt werden als vertiefende Maßnahme zur Weiterentwicklung der Einzelnen Personen.

Fazit: Die Methode Stärken-Steckbrief

ist eine gute Möglichkeit, Stärken zu visualisieren. Es kommen versteckte Eigenschaften ans Sicht, die gegenseitige Wertschätzung wächst, da visuelle Darstellung sichtbar macht, wer was beiträgt und wofür er geschätzt wird. Vor allem, wenn ich nicht/wenig mit dem Kollegen arbeite kenne ich dessen Stärken ggf. nicht.

Benötigte Materialien: A3 Papier, Stifte, Karten in versch. Farben od. Formen / Post-it

Geschätzter Zeitaufwand: ca. 1-2 Stunden, ja nach Teamgröße

Welche Methoden folgen ggf.: Johari-Fenster, Lösungsmethoden für zukünftige Aufgabenverteilungen

Der Stärken-Steckbrief wurde eingereicht von Christine Breyer

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