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Schulterklopfen

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Schulterklopfen

Hier ist sie – die Schulterklopfen-Methode! Das Training oder Seminar neigt sich dem Ende? Der Tage bzw. die Tage waren besonders anstrengend?  Lust auf einen witzigen Abschluss, der alle Teilnehmer ins Boot holt und die erarbeiteten Ergebnisse oder die vermittelten Inhalte „festklopft“.

Vorgehensweise beim Schulterklopfen

  • Alle Teilnehmer stellen sich in einen Kreis – einschließlich der Trainer.
  • Sie legen ihre Hände dabei auf die Schultern ihrer Nachbarn ab.
  • Nun wiederholt der Trainer alle Meilensteine der Inhalte oder Ergebnisse des Tages bzw. des Seminars. Dabei erklärt er, was erfolgreich bewältigt wurde und gut gelaufen ist.
  • Nach jedem genannten Punkt klopfen sich die Teilnehmer gemeinsam auf die Schulter und loben laut: „Das haben wir prima gemacht!“. (Bei „schwierigen“ Themen ruhig mehrmals laut loben. Macht ein gutes Gefühl.)

Ein Schulterklopfen fühlt sich deutlich besser an als nur Worte. Da bekommt ein eher „unbeliebtes“ Thema durch den gemeinschaftlichen Ausruf: „Das haben wir prima gemacht.“ in Kombination mit dem Schulterklopfen eine positive Würze. Probieren sie es aus.

Quelle: vgl. Methode „Schulterklopfen“ Methodendatenbank der Bundeszentrale für politische Bildung www.bpb.de

Einzelmethode oder Teilnehmerkreis: Sehr gut geeignet für einen Teilnehmerkreis. Sich selbst auf die Schulter klopfen, ist jederzeit erlaubt. Wir unterstützen Selbstwürdigung mit ganzem Herzen.

Benötigte Materialien: starke Schultern

Geschätzter Zeitaufwand: nicht länger als 5 bis 10 Minuten, denn die Hände liegen auf den Schultern der Nachbarn.

Da die Methode zum Abschluss des Seminars oder Training durchgeführt wird, passt hier eine persönliche Verabschiedung der Teilnehmer. Sie liegen sich zumindest fast in den Armen.

Weitere Kategorien: Wertschätzung, Gemeinschaftsgefühl, Resümee ziehen, Wiederholung, Achtsamkeit, Team, Loben, Feedback

Variante: Jeder Teilnehmer nennt einen – für ihn wichtigen – Inhalt des Seminars. Anschließend klopfen sich alle Teilnehmer auf die Schulter und sagen laut: „Das hast DU prima gemacht.“

Achtung: Es gibt Teilnehmer, die nicht angefasst werden wollen oder Schwierigkeiten damit haben, Körperkontakt zuzulassen, auch wenn es „nur“ die Schulter ist. Es ist eben nicht einfach nur die Schulter sondern der Körper. Wenn es also jemand nicht  möchte, könnten sie variieren mit Abklatschen oder Klatschen.
Katja Jungmann und Gisela Krämer www.pfeos.de

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