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Reizwortmethode, eine Alternative zum Brainstorming

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Die Reizwortmethode ist eine Kreativitätstechnik, die mit Assoziationen arbeitet und in ungewohntem Zusammenhang eingesetzt werden kann. 

Eine Möglichkeit kann mit einem nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Reizwort in Bezug auf ein bestimmtes Thema genutzt werden, eine andere durchaus auch als Reizwortgeschichte, um einen Text zu schreiben.

Ziel ist es durch die Assoziationen auf die Reizworte zu neuen Ideen zu gelangen.

Beschreibung der Vorgehensweise der Reizwortmethode

Identisch bei allen kreativen Verfahren ist die Reihenfolge der Phasen:

Zuerst die kreative Phase und dann die kritische Auswahl, das Filtern, Bewerten, Clustern, Ausarbeite… Damit das überhaupt geschehen kann, braucht es nun mal eine Menge an Ideen. Und wie geht das besser als in lockerer Atmosphäre und außerhalb der gewohnten Denkprozesse unseres Gehirns.

  1. Formulieren Sie die Arbeitsfrage, das Thema. Beispiel: Wir wollen die Zusammenarbeit und Vertretung in zwei Abteilungen verbessern. Beide Abteilungen haben kürzlich Mitarbeiter verloren an den Altersruhestand und durch Austritte. Gleichzeitig werden durch räumliche Veränderungen Neuerungen notwendig.
  2. Spontanes, was Ihnen jetzt schon einfällt, einfach aufschreiben, leeren Sie den Kreativeimer schon mal aus.
  3. Jetzt geht es darum, die Kreativität am Laufen zu halten. Sie können entweder aus einem Buch „blind“ (wie früher mit dem Finger ein Wort antippen) oder sich gegenseitig eine Seite, eine Zeile und eine Wortzahl sagen lassen, bis Sie 5 – 10 Reizwörter beisammen haben. Manchmal reichen auch drei, je nach Thema. Schreiben Sie die Reizworte auf ein anderes Blatt als Ihre ersten Ideen.
  4. Nehmen Sie jetzt die einzelnen Reizwörter und assoziieren Sie frei. Gute Fragen sind die nach den besonderen Merkmalen. Gibt es eine Form, eine Struktur, eine Funktion, einen Nutzen?
  5. Notieren Sie stichwortartig Ihre „Ergebnisse“.
  6. Daraus werden jetzt neue Lösungsideen abgeleitet. Auch hier können Sie sich durch kreative Fragen anfeuern durch Fragen wie: Wie kann ich diese Ideen zur Lösung des konkreten Problems nutzen? Was kann ich übertragen?
  7. Bewerten Sie die Ideen und wählen die besten aus, entscheiden Sie sich und verbessern, verfeinern und detaillieren die Lösung.

eingereicht von Gisela Krämer, www.pfeos.de

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