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Ideen-Screening

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Inhalt der Methode Ideen-Screening

Wem ist das nicht schon mal passiert? „Da ist diese supertolle Idee!“

Man ist derart von ihr überzeugt, dass jegliche Kritik nicht zugelassen wird und dabei eine bessere Alternative übersehen wird.

Ideen-Screening ist eine Technik, um Ideen sachlich zu beurteilen

bzw. zu bewerten in folgenden Schritten:

1. Schritt: Festlegen von K.O.-Kriterien

Ausgangsfrage

  • Welche K.O.-Kriterien sorgen für den Ausschluss von Ideen für das weitere Vorgehen?

Beispiele: Kapazitätsengpässe, zu wenig Know-How, technologische Grenzen, Inkompatibilität zu Unternehmensstrategie, fehlender Kundennutzen, …

2. Schritt: Screenen der Ideen nach den K.O.-Kriterien

3. Schritt: Festlegen, was mit Ideen zu geschehen hat

  • Alternative 1: Idee weiterverfolgen und genauer analysieren
  • Alternative 2: Idee in den Ideenspeicher für spätere Verwendung
  • Alternative 3: Idee aufgeben/ aussortieren

Ziele: (sachliche) Ideenbewertung

Quellen: Montag, Torsten: Durch Ideen-Screening unterschiedliche Geschäftsideen bewerten. URL: http://www.gruenderlexikon.de/checkliste/suchen/geschaeftsidee-pruefen/kreativitaetsmethoden/ideen-screening/

Einzelmethode oder Teilnehmerkreis
Die Teilnehmeranzahl ist beliebig. Ideal ist ein moderierter Teilnehmerkreis von 4 bis 7 Personen. Außerdem hilft bei mehreren Bewertern die Vereinbarung über eine Regel , um zu einer endgültigen Gruppenentscheidung (Annahme vs. Ablehnung) zu kommen.

Benötigte Materialien in der Gruppe:

  • Papier/ Moderationskarten
  • Pinnwand/ Flipchart
  • Nadeln
  • (evtl. Klebepunkte für die Bewertungsmethode)

Materialien bei Alleinarbeit

  • Papier
  • Schreibutensilien

Geschätzter Zeitaufwand: Der Zeitbedarf ist vorwiegend abhängig von der Anzahl der zu bewertenden Ideen.

Wie geht es weiter?
Bei Bedarf können die generierten Ideen, die nicht umgesetzt wurden, z.B. in einer Datenbank archiviert werden. Vielleicht gewinnen diese zukünftig an Bedeutung.

Tipp:

Wem die Bezeichnung K.O.-Kriterien befremdlich erscheint, kann anstelle dessen in Muss- und Soll-Kriterien differenzieren. Hierbei müssen Muss-Kriterien erfüllt sein und Soll-Kriterien tolerieren eine gewisse Anzahl von „Nein“-Antworten.

eingereicht von: Katja Jungmann

Anmerkung von Gisela Krämer: Ich könnte mir auch vorstellen, dass diese Methode zur Abwägung von Alternativen in der Verhandlungstechnik gute Dienste leistet, nach dem Harvard-Modell und dem Ziel Beste Alternativen herauszufinden.

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