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Die Todesliste und warum eine Frage manchmal einfach ist

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Metapher Die Todesliste

Nach Hans Heß, Erzählbar

Alle Tiere werden zu einer besonderen Tierversammlung gerufen, weil in Wald und Wiese sich ein Gerücht verbreitet, dass es eine Todesliste gäbe.

Die Tiere haben Angst und fragen sich, wer alles auf der Liste steht und was passiert, wenn jemand da drauf steht.

Der Hirsch möchte ein Vorbild sein und geht mutig zum Bären: “Sag mal Bär, stimmt das, dass du eine Todesliste hast.?” Der Bär bejaht das und der Hirsch fragt nach: “Stehe ich auch auf dieser Liste?” “Ja”, sagt der Bär.

Der Hirsch läuft davon, ist tief entsetzt und ist drei Tage später tot.

Der Eber ist ebenfalls sehr tapfer und erklärt sich bereit, zum Bären zu gehen. “Bär, stehe ich auf der Todesliste?” “Ja”, antwortet der Bär. “Dein Name steht auch darauf.” Auch der Eber stirbt wenige Tage später.

Alle verstecken sich, Stille ist im Wald, bis ein kleines Häschen sich zum Bären traut.

Es hüpft ganz aufgeregt vor dem Bären auf und ab. “Bär? Hast du eine Todesliste?” Der Bär nickt langsam. “Stehe ich da drauf?” Erneut nickt der Bär. “Ja, das tust du.”

“Bär, kannst du mich bitte streichen?” fragt das Häschen ganz aufgeregt.

“Ja klar, kein Thema.” lächelt der Bär.

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