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Mond und Satelliten oder Magisches Dreieck

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Das Spiel ist ideal geeignet nach der Mittagspause oder am Nachmittag zwischendurch. Als Variante kann es auch bei einer Abendveranstaltung perfekt mithalten.

Beschreibung Mond und Satelliten

  • Die Teilnehmer stellen sich im Kreis locker im Raum auf
  • Jeder einzelne ist selbst immer Satellit
  • In Gedanken soll sich jeder seinen Mond heraussuchen und versuchen ihn möglichst unauffällig dreimal zu umkreisen

Sie geben das Zeichen, spielen Sie ruhig mit, wenn Sie wollen, dann geht es los. Sie werden erkennen, dass sofort Bewegung reinkommt und plötzlich jeder hinter jedem her ist. Es kann sein, dass einzelne Personen gleichzeitig der Mond von anderen sind. Daher verändern sich die Systeme schnell und es wird recht lustig, „seinen“ Mond zu umkreisen, der ständig woanders ist und sicherlich nicht still hält.

Variante: Gleichseitiges oder magisches Dreieck

Ablauf:
  • Alle Teilnehmer stellen sich in einem Kreis auf.
  • Dann werden alle gebeten, sich aus der Gruppe heimlich, also gedanklich, 2 Personen herauszusuchen. Niemand außer der Person selbst darf wissen, wer die auserwählten anderen sind.
  • Fragen Sie nach, ob jeder zwei „Zielpersonen“ ausgesucht hat.
  • Das Ziel ist mit sich selbst und den beiden gedachten Personen eine Form zu finden, das einem gleichseitigem Dreieck entspricht.  Die Seitenlänge kann beliebig lang sein, darf aber 2 m nicht unterschreiten. Sonst hängt die ganze Gruppe aufeinander und der Spaß ist dahin.
  •  Schweigend und möglichst unverdächtig, soll mit den beiden Personen der Wahl das gleichseitige Dreieck gebildet werden. Da natürlich die Personen nicht wissen, dass sie „verfolgt“ werden und ihrerseits ein Dreieck mit wieder anderen Personen bilden, ist das Mobile eine ganze Weile in Bewegung.
  • Wenn halbwegs Ruhe eingekehrt ist, fragen Sie bitte noch einmal deutlich nach, ob wirklich alle richtig stehen und bitten darum die Seitenlänge der Dreiecke zu überprüfen.
  • Das Mobile ist zu Ende, wenn alle Akteure die gestellte Aufgabe bewältigt haben.

Auswertung des Magischen Dreiecks

Sie bitten alle Teilnehmer, sich umzuschauen und zu erkennen versuchen, welche Dreiecke für sie sichtbar sind. Die eigene Verbindung soll bitte noch nicht offen gelegt werden. Es werden jetzt Systeme benannt, die stimmig sind und andere, die nicht zusammengehören.

Das Ziel der Übung ist die Tatsache, das Systeme, die wir zu erkennen glauben, und die für uns eindeutig sind, nicht zwangsläufig mit der Realität übereinstimmen. Andere Systeme, die tatsächlich existieren, sind auf den ersten Blick nicht offenbar.

Verbinden Sie das Beispiel vor allem in Teams mit der Metapher eines Mobiles. Wenn ich an einer Stelle jemanden herauslöse oder an einer anderen Stelle jemanden hinzunehme, dauert es eine Weile, bis das System/Mobile wieder zur Ruhe gekommen ist. Die Abläufe sind dann tatsächlich sehr ähnlich, wie beim magischen Dreieck, wem ich folge, oder wer mir folgt ist nicht sofort absehbar.

Insgesamt eine Methode, die durchaus abendfüllend oder zwischendurch je nach Fragestellung und Auswertungsziel eingesetzt werden kann.

Eingereicht von Gisela Krämer http://www.pfeos.de

 

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