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Johari-Fenster

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Kurzer Inhalt

Das Johari-Fenster behandelt die „Selbstwahrnehmung“ und „Fremdwahrnehmung“ und zeigt die Unterschiede in diesen Wahrnehmungsbereichen auf. Dafür wurde ein Quadrat entworfen, welches in 4 gleiche Felder kategorisiert wird. Diese werden unterteilt in „mir bekannt“, „mir unbekannt“, „anderen bekannt“ und „anderen unbekannt“. Je nach Feld ergeben sich dann unterschiedliche Bereiche. (siehe Skizze). Im Ersten Feld „Öffentliche Person“ stehen jene Wahrnehmungen die mir bekannt sind und auch den anderen. Im Feld „Blinder Fleck“ stehen jene Wahrungen welche andere von mir haben und mir nicht bewusst waren. Im Feld „Mein Geheimnis“ ist es genau umgekehrt. Dort stehen Sachen die mir bekannt sind aber anderen nicht. Das Feld „unbekanntes“ sind Wahrnehmungen die keiner kennt.

Ablauf

Alle Teilnehmer bekommen eine Liste mit 56 Adjektiven (siehe Liste) von denen sie ein bestimmte Anzahl (meistens 5 – 6) auswählen müssen um sich oder die anderen Personen der Gruppe zu beschreiben. Anschließend kann man anonym oder auch ganz offen über die Wahrnehmungen der anderen austauschen. Spannend dabei sind Wahrnehmungen die andere in einem sehen und einem selbst nie bewusst waren. AdjektiveZiele

Diese Methode hilft einem, sich selbst in einem neuen Licht zu sehen und Feedback zu bekommen. Zudem hebt es die Stimmung in einer Gruppe und führt zu offenen und interessanten Gesprächen.

Quellen: Wikipedia, http://www.entwicklung-der-persönlichkeit.de/

Einzelmethode oder Teilnehmerkreis

Mindestanzahl der Teilnehmer ist 2. Eignet sich sehr gut für Gruppen. Je größer die Gruppe umso höher der Zeitaufwand. Voraussetzung: die Teilnehmer müssen sich kennen.

Benötigte Materialien:  Die Adjektive und das „Fenster“ für jeden Teilnehmer ausdrucken

Geschätzter Zeitaufwand: 1 Stunde

Andere Kategorien: Feedback

Anekdoten aus der Praxis

In einer 4er Gruppe, die über 1 Jahr zusammengearbeitet hat wurde die Johari-Fenster Methode angewandt. Schon nach den ersten Feedbackrunden merkte man wie sich die Stimmung gehoben hat. Jeder war gespannt was die anderen wahrnehmen, was einem oft gar nicht bewusst war. Da die Adjektive Großteiles die positiven Seiten betonen ist diese Methode sehr schön, um einzelne Personen zu stärken und Gruppen wieder enger zueinander zu bringen.

eingereicht von Franziska Müller www.communio-solution.de/

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2 thoughts on “Johari-Fenster

  1. Das Johari-Fenster ist für mich eines der besten Modelle bezüglich Selbst- und Fremdwahrnehmung schlechthin. Ich wende es viel in der Arbeit mit Coaching-Klienten an, wenn diese ein besseres Verständnis von sich selbst gewinnen möchten. Außerdem veranschaulicht es, was in Auswahlprozessen ablaufen kann – dass der Bereich des Verborgenen versucht wird, ans Licht zu bringen. Und dass es viel Energie kostet, nicht authentisch zu sein, das verdeutlicht dieses Modell letztlich auch.

    • Moderatorin: Gisela Krämer sagt:

      Liebe Frau Hüttner, danke für Ihre Ergänzung. Ich stimme Ihnen da zu, es sind interessanterweise die anfangs einfach anmutenden Modelle, die eine beachtliche Tiefe bieten.
      Gisela Krämer

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