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Beschreibung der Methode

Gespräche scheitern selten am Inhalt. Oft scheitern sie am Anfang. Ein Thema ist da, wird aber nicht angesprochen. Oder es wird angesprochen und das Gespräch kippt schnell.

Es geht dabei nicht um perfekte Formulierungen. Es geht darum, einen Einstieg zu finden und im Gespräch zu bleiben. Die Sätze geben Orientierung, gerade in Momenten, in denen Unsicherheit spürbar ist.

Diese Gesprächsbausteine setzen genau an diesem Punkt an. Sie helfen, ein Gespräch zu beginnen, Unterschiede sichtbar zu machen und den Austausch weiterzuführen.

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Sinn und Zweck

Der Einsatz dieser Bausteine erleichtert es, Gespräche überhaupt zu beginnen. Themen werden ansprechbar, ohne dass sofort Druck entsteht. Unterschiedliche Wahrnehmungen können benannt werden, ohne dass daraus direkt ein Streit wird.

Gleichzeitig entsteht eine einfache Struktur im Gespräch. Es wird leichter, zuzuhören, nachzufragen und gemeinsam weiterzudenken. Der eigentliche Nutzen liegt darin, dass Gespräche nicht liegen bleiben, sondern in Bewegung kommen.

Einsatz

Diese Methode ist besonders hilfreich, wenn ein Gespräch immer wieder verschoben wird. Auch dann, wenn etwas angesprochen werden soll und der Einstieg schwerfällt.

Sie eignet sich bei ersten Irritationen im Team, bei unterschiedlichen Wahrnehmungen oder zur Vorbereitung auf Gespräche mit Mitarbeitenden. Viele nutzen die Bausteine auch als persönliche Unterstützung im Alltag. Ein kurzer Blick vor dem Gespräch reicht oft aus, um Klarheit zu gewinnen.

Gesprächs Spickzettel

Klicke auf eine Karte und lass dir passende Gesprächsanfänge anzeigen.

Gespräch beginnen

Ich habe eine Situation wahrgenommen, über die ich mit Ihnen sprechen möchte.

Weil du mir wichtig bist, will ich mit dir etwas klären.

Mich beschäftigt etwas, das ich gerne mit Ihnen teilen möchte.

Vorgehensweise

  1. Zu Beginn wird die Situation für sich selbst geklärt. Worum geht es konkret, was soll angesprochen werden, was ist der eigentliche Anlass.
  2. Danach wird ein passender Satz ausgewählt. Meist reichen ein oder zwei Formulierungen, die zur Situation und zur eigenen Sprache passen.
  3. Das Gespräch wird mit diesem Satz begonnen. Ohne lange Einleitung, ohne zusätzliche Rechtfertigung, ohne den gesamten Fall schon vorwegzunehmen.
  4. Anschließend ist es wichtig, Raum zu lassen. Die Reaktion des Gegenübers wird aufgenommen. Fragen helfen dabei, das Gespräch offen zu halten.
  5. Im weiteren Verlauf können bei Bedarf weitere Bausteine genutzt werden. So entsteht Schritt für Schritt ein Austausch, der klarer, ruhiger und tragfähiger wird.

Hinweise aus der Praxis

Oft reicht ein klarer Satz, um ein Gespräch in Gang zu bringen. Die Wirkung entsteht weniger durch die Formulierung als durch die Haltung dahinter.

Wer ruhig bleibt und wirklich verstehen möchte, verändert bereits viel im Gespräch. Kleine Einstiege haben oft eine größere Wirkung, als man zunächst erwartet.

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