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Stummer Dialog

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Ein stummer Dialog zeichnet sich dadurch aus, dass nicht mehr geredet werden darf und der Dialog schriftlich geführt wird.

Durchführung

Wichtig ist, dass sich jeder, unabhängig von der Größe der Gruppe, einbringen und am Dialog teilhaben kann.

Die Vorgehensweise ist ähnlich wie beim Brainwriting, nur dass Präsentationsmedien  wie Pinnwände, Tafeln, Flip-Charts usw. mit einbezogen werden. Empfehlenswert sind gerade bei größeren Gruppen eine Aufteilung und Verteilung der Teilnehmer. Hier kann das Losverfahren entscheiden (Abzählen, farbige Pinns, Geburtsmonate…), Schneelballsysteme oder “Murmelgruppen”.

Ein Thema, eine Ausgangsidee, eine Frage, Ist-Zustand oder ein gewünschter Ziel-Zustand, alles kann Ausgangspunkt des stummen Dialogs sein. Das vorhandene Wissen, Praxiserfahrungen, Risiken und Assoziationen werden zugeordnet, am Besten durch verschiedene Farben (Stifte oder Karten). Der Nächste ergänzt usw., dadurch ergibt sich am Schluss ein recht buntes Bild.

Die Beiträge können später geordnet werden, direkt vor Ort geclustert oder Teilbereiche für die Weiterarbeit entnommen werden.

Ziele

Diese Methode eignet sich dazu Vorwissen, Vorerfahrungen und Assoziationen für das Training nutzbar zu machen. Zurückhaltende Teilnehmer können ihre Meinung einbringen, ohne vor der ganzen Gruppe sprechen zu müssen.

Benötigte Materialien

Pinnwände, Tafeln, Flipcharts, Karten und Stifte für jeden Teilnehmer

Schön ist bei dieser Methode, dass Konzentration, Ruhe und Entspannung eintreten und gleichzeitig verschiedene Bereiche gleichzeitig bearbeitet werden. Der kreative Output ist hoch. Optisch ähnelt das Ergebnis einer großen Mindmap.

Eingereicht von Gisela Krämer  http://www.pfeos.de

 

 

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