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Lernen mit dem Glückstopf

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Glückstopf Inhalt

Der Einsatz dieser aktivierenden Methode für den Lernprozess eignet sich in der Verarbeitungsphase. Die Teilnehmer setzen sich hier mit den Inhalten, die ihnen vorher präsentiert wurden oder die sie sich erarbeitet haben, auseinander.

Es werden wesentliche Fachbegriffe aus der Erinnerung zum zuvor behandelten Thema von den Teilnehmern aufgeschrieben. Die Begriffe werden anschließend von anderen Teilnehmern erklärt.

Vorgehen

  • Aus der Gruppe werden Kleingruppen mit etwa 5 Mitgliedern gebildet.
  • Jeder Teilnehmer schreibt einen für ihn bedeutenden Begriff zum Thema auf eine Moderationskarte.
  • Nachdem alle Gruppenmitglieder sich gegenseitig die Begriffe erklärt haben, legen sie die Karten in ein Behältnis – den „Glückstopf“.
  • Der „Glückstopf“ wird von der Gruppe weitergegeben an eine andere Gruppe. Nun ziehen die Gruppenmitglieder jeweils eine Karte aus ihrem neuen „Glückstopf“ und erklären den Begriff.
  • Gegebenenfalls können die anderen Mitglieder die Erläuterungen ergänzen.

In der Gesamtgruppe werden die Begriffe besprochen, die in den Kleingruppen nicht geklärt werden konnten.

Ziel: Verarbeiten und Umsetzen des Lehrstoffs

Quellen: Wendorff, Jörg A.c (2012): Das Lehrbuch. Trainerwissen auf den Punkt gebracht. 2. Auflage. managerSeminare Verlags GmbH. Bonn.

Teilnehmerkreis: mehrere Kleingruppen mit jeweils etwa 5 Mitgliedern

Benötigte Materialien:

  • Moderationskarten
  • Glückstöpfe in Anzahl der Gruppen

Geschätzter Zeitaufwand: abhängig von der Anzahl der Kleingruppen – mind. 60 Minuten

eingereicht von Katja Jungmann

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2 thoughts on “Lernen mit dem Glückstopf

  1. Cosima Hertling sagt:

    Es gibt auch die Variante „Glückskästle“ (copright by Cosima Hertling).
    Materialien:
    verschließbare kleine Kästchen mit Beschriftung „Glückskästle“
    Zettelchen mit Begriffen (vorbereitet), welche zum Thema passen
    Ziel:
    Wiederholung von Seminarinhalten/ Lerninhalten
    Zeit:
    Ca. 5- 40 min. je nach Anzahl der Begriffe und Gruppengröße
    Dies ist beliebig ausbaubar und somit auch kreativ einsetzbar.
    Tipp:
    3-4 er Gruppen wenn möglich und pro Person 1-2 Begriffe, schnelle Wechsel erhöhen den Spaß
    Die Gruppenmitglieder ziehen aus dem „Glückskästle“ einen Zettel raus und erklären sich gegenseitig die Begriffe
    Um den Lerneffekt zu erhöhen, reichen die Gruppen die „Glückskästle“ herum, sobald sie fertig sind. In jedem „Glückskästle“ sollten unterschiedliche Begriffe drin sein.
    Cosima Hertling

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