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Pitching – mit wenig Worten viel aussagen und überzeugen

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Pitching Katja Jungmann

Pitching – mit wenig Worten viel aussagen und überzeugen

Pitching ist nicht nur für Start-Ups enorm wichtig. Ein guter Pitch überzeugt Menschen ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen oder darin zu investieren. Aus diesem Grund ist Pitchen / Pitching auch für Coaches, Trainer und Mediatoren wichtig. Denn das Produkt, dass wir verkaufen, sind wir – unsere Persönlichkeit und unser Fachwissen.

Leider liegen diese Pitches (Pitching) nicht offen rum. Ein guter Pitch braucht Zeit, Ideen, Kreativität und das Wissen über den Aufbau und Inhalt. Aus diesem Grund habe ich vor einigen Tagen einen offenen Workshop zu diesem Thema besucht. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert und überzeugt, meine Gegenüber in Zukunft mit meiner Begeisterung über meine Dienstleistung anzustecken. Ja das darf sich wie ein Virus heimlich verbreiten – auch über die Grenzen des Allgäus hinaus.

Willst auch du deine Kunden und Investoren von dir überzeugen und begeistern? Nutze das Pitching.

Dann ist dieser Artikel genau das Richtige für dich. Im Folgenden erkläre ich dir Schritt für Schritt den Aufbau eines Pitch. Du wirst feststellen, dass dein Pitch ein wertvoller Begleiter werden wird neue Kunden zu gewinnen.

Vorbereitung ist das A und O für das Pitching

Die Vorbereitung bestimmt die Wertigkeit deines Pitch. Nimm dir viel Ruhe und Zeit am Anfang, damit du zu einem überzeugenden Ergebnis gelangst. Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Pitch zu präsentieren. Du kannst hierfür direkt face-to-face mit Menschen reden und die Inhalte in ein Gespräch einbauen. Ideal auch zum üben. Denn auch in privaten Gesprächen fragen Menschen nach dem Beruf. Oder du filmst deinen Pitch. Ein Video dauert im Schnitt 1,5 bis 2 Minuten. 2 Minuten sind jedoch das Maximum.

In der folgenden Darstellung siehst du den Gesamtüberblick über deine Vorbereitung.

Pitching Katja Jungmann

Katja Jungmann & Pitching

Schritt-für-Schritt zum guten Pitch

1. Finde die Klarheit über

  • dein Produkt bzw. deine Dienstleistung. Was willst du verkaufen?
  • deine Zielgruppe. Wer ist dein Kunde?
  • die Besonderheit deines Produkts bzw. Dienstleistung. Was macht es so einzigartig? Finde prägende Begriffe!
  • den Nutzen für deinen Kunden! Warum braucht dein Kunde dein Produkt bzw. Dienstleistung? Finde 3 Adjektive, die den Nutzen optimal beschreiben. Brainstorming hilft dir dabei. Finde so viele Adjektive wie möglich und kürze diese auf drei runter. Das sind deine 3 Adjektive.

2. Plane das Drumherum deines Pitch. Struktur hilft dir dabei.

  • Dauer des Pitch: 30 Sekunden? 2 Minuten? 5 Minuten? Maximal 20 Minuten
  • Kurze Sätze!
  • Struktur:
    • Einleitung = Aufmerksamkeit
    • Hauptteil = Storytelling – Problem ansprechen – erklären
    • Schlussteil = ACTION = Ziel – Was will ich erreichen? (Neukunde, Buchung …)
  • Einfach anfangen, ist gar nicht einfach. Wie willst du anfangen? Beispiele:
    • Wer bin ich? – kurze Vorstellung
    • Was tue ich? – „Ich arbeite als …“
    • Was hat mein Gegenüber davon? – „Ich unterstütze meine Kunden dabei sich auf dem Markt zu positionieren …“
    • Stelle eine Frage, die dir garantiert Aufmerksamkeit einholt. – „Wissen Sie, warum Menschen Kaltakquise abschreckt?“
    • Beginne mit einem Problem. – „Viele Menschen verkaufen ihre Fähigkeiten weit unter Wert.“

3. Stelle den Nutzen in den Mittelpunkt

  • mit einer KURZEN Lösung. (maximal 2 Sätze)
  • mit Beweisen.
  • mit Referenzen.

4. Liefer ab!

  • Stelle Blickkontakt her.
  • Unterstütze deine Worte mit Körpersprache.
  • Zeig dein Engagement und deine Motivation.
  • Sei authentisch – SEI DU SELBST !!!

5. ACTION

  • Sag, was du willst:
  • „Nehmen Sie meine Karte.“
  • „Kommen Sie zu meinem Vortrag.“
  • „Besuchen Sie unsere Webseite.“

Menschen von einer Idee, einem Produkt oder einer Dienstleistung zu überzeugen, ist eine Kunst. Mit Hilfe dieser Anleitung setzt du dich mit dir und deinem Verkauf auseinander. Einen oder mehrere Pitchs zu erstellen, bringt unglaublich neue Energie in dein Marketing. Denn, wenn du weißt, was du deinem Gegenüber antwortet kannst auf die Frage, was du beruflich machst, wirst du andere Antworten erhalten wie bisher. Kunden interessieren sich nicht dafür, wie dein Beruf heißt oder wo du studiert hast. Kunden überzeugst du mit dem großartigen Nutzen deines Produkts. Das macht dich einzigartig und hoffentlich unvergesslich. Ein Kunde, der anruft, weil er sich erinnert, ist ein Kunde, der kaufen will. Der weiß, was er will, weil du ihn überzeugt hast.

Nun wünsche ich dir viel Spaß beim kreativen „rumideen“ und dem Pitching und viel Erfolg in den kommenden Gesprächen.

Katja Jungmann www.pfeos.de

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