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Hüte-Methode (Denkhüte)

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Titel: Hüte Methode (Denkhüte) von Edward de Bono

Inhalt

Bei der Hütemethode können die Beteiligten verschiedene Rollen einnehmen, um das „Problem“ aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, ohne dass ein Blickwinkel verloren geht. Jeder Hut steht für eine charakteristische Denkweise und hilft nachhaltig, die Sichtweise zu verändern und einen Perspektivenwechsel einzuleiten.

Vorgehen

Den Teilnehmern werden vom Moderator die Hüte nacheinander mit der besonderen Charakteristik vorgestellt. Alle Teilnehmer „setzen“ nacheinander die verschiedenen Hüte auf und jeder äußert, was er zu der jeweiligen Fragestellung zu sagen hat. Die Aussagen werden schriftlich auf einen Flipchart festgehalten.

Wichtig ist: Bleiben Sie im Prozess bei der aktuellen Farbe und switchen nicht zwischen den Farben und den Beobachtungspositionen.

Die einzelnen Hüte stehen für

weiß: Analytisches Denken: Konzentration auf Tatsachen, Anforderungen und wie sie erreicht werden können (Objektivität und Neutralität)
rot: Emotionales Denken, Empfinden: Konzentration auf Gefühle und Meinungen (Subjektivität, emotionales Denken)
schwarz: Kritisches Denken: Risikobetrachtung, Probleme, Skepsis, Kritik und Ängste mitteilen (Objektiv negative Aspekte)
gelb: Optimistisches Denken: Was ist das Best-Case Szenario (Objektiv positive Aspekte)
grün: Kreatives, assoziatives Denken: Neue Ideen, Kreativität
blau: Ordnendes, moderierendes Denken. Überblick über die Prozesse, Zusammenfassung

Quelle: nach Wikipedia

Paralleles Denken nach Edward de Bono

Ziele

  • Kreative Konflikt-/Problemlösung für Gruppen
  • Einnehmen verschiedener Standpunkte

Benötigte Materialien: Hüte in den verschiedenen Farben oder Kärtchen mit den Hutsymbolen darauf in den jeweiligen Farben

Geschätzter Zeitaufwand: 30-45 Min

Anekdoten aus der Praxis

Es wird in einigen Anleitungen empfohlen, die Hüte aus Papier richtig auf den Kopf zu setzen, damit jeder genau sehen kann, wer welchen Denkprozess vertritt. Die Methode als solche ist wirklich gut und das parallele Denken bringt viel mehr Ergebnisse und Ideen als lineare Vorgehensweisen. Daher halte ich es für nicht nötig, Hüte zu basteln und sie auch aufzusetzen. Der Widerstand der Teilnehmer ist meist vorprogrammiert. Ich verwende lieber Karten in den passenden Farben und schreibe groß (oder lasse die Teilnehmer schreiben) die Denkrichtung darauf. Widerstände seitens der Teilnehmer / Medianten / Coachees sollte ernst genommen werden.

Eingereicht von: Simone Genzwürker www.kitaktiv.de

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