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Das Werte- und Entwicklungsquadrat

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Kurzer Inhalt

Jeder Wert (jede Tugend, jedes Leitprinzip, jede menschliche Qualität) kann nur dann zu einer konstruktiven Wirkung gelangen wenn er sich in Balance zu einem positiven Gegenwert, einer „Schwesterntugend“ befindet. So braucht es neben Sparsamkeit auch Großzügigkeit um nicht zum Geizhals zu verkommen und umgekehrt bewahrt die Balance mit Sparsamkeit den Großzügigen vor der Verschwendung.

Das Werte- und Entwicklungsquadrat besteht aus vier Feldern, die in Beziehung zu einander stehen. Der obere Bereich des Quadrats ist zwei Tugenden vorbehalten, wobei zunächst nur eine eingefügt wird. Im darunterliegenden Bereich befinden sich die entsprechenden Untugenden. Das Quadrat wird sukzessive ausgefüllt. Zunächst wird eine Tugend (1) eingetragen, die als Ressource erkannt wurde. Im obengenannten Beispiel ist Sparsamkeit bereits gut ausgeprägt und kann als solche als Tugend eingetragen werden. Die korrespondierende Untugend (Untugend 1) zeigt sich im Geiz. Zu diesem Duo lässt sich nun ein Komplement (Tugend/Untugend 2) finden, das das Wertequadrat vervollständigt und die Entwicklungsrichtung aufzeigt. Als Gegenteil der Untugend, sich geizig zu verhalten, kann die übermäßige Verschwendung eingetragen werden. Sucht man hierzu die passende Tugend (2) (Großzügigkeit, ergibt sich die Entwicklungsrichtung, vom Geiz zur großzügigen Sparsamkeit.

Ziele

In empfundenen Schwächen Ressourcen erkennen und neue Entwicklungsmöglichkeiten aufdecken.

Quellen

Schulz von Thun

Einzelmethode oder Teilnehmerkreis

Einzelcoaching, Teamcoaching

benötigte Materialien

Flipchart, Block im Einzel, Stifte

geschätzter Zeitaufwand

je nach Verwendung 15 bis 60 Minuten

Weitere Kategorien?

Kreative Methoden

eingereicht von Britta Fuchs www.pfeos.de

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